Ingenieurwesen

Ingenieurwesen

 

Automatisierungsengineering

   Industrielle Automatisierung beginnt mit Engineering. Zuverlässige, effiziente und skalierbare Automatisierungslösungen basieren auf einem fundierten Verständnis industrieller Prozesse, betrieblicher Anforderungen, Steuerungskonzepte und Systemarchitekturen. Ob in Produktionsanlagen oder in Systemen des Schienenverkehrs – erfolgreiche Projekte entstehen durch ein strukturiertes Engineering, das betriebliche Anforderungen in zuverlässige, wartungsfreundliche und zukunftssichere Automatisierungslösungen überführt.

    Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der industriellen Automatisierung hat unser Engineering-Team Steuerungslösungen für unterschiedlichste industrielle Anwendungen entwickelt, darunter die Automobilindustrie, Stahlproduktion, Kupferverarbeitung, Wasser- und Abwassertechnik sowie die Öl- und Gasindustrie. Aufbauend auf dieser Engineering-Kompetenz wurden die Automatisierungskapazitäten auch auf Anwendungen im Bereich der Schienenverkehrssysteme erweitert, wobei dieselben strukturierten Engineering-Methoden in unterschiedlichen industriellen Umgebungen angewendet werden.

 

Engineering-Methodik

   Jedes Automatisierungsprojekt beginnt mit einer umfassenden Analyse der Prozessanforderungen, Betriebsziele und Systemrandbedingungen. Auf dieser Grundlage werden strukturierte Automatisierungskonzepte entwickelt, welche das Zusammenspiel von Anlagen, Software, industriellen Kommunikationsnetzwerken und Bedienpersonal über den gesamten Produktionsprozess hinweg definieren.

  Die Engineering-Methodik konzentriert sich auf die Entwicklung technisch konsistenter, wartungsfreundlicher und an zukünftige Anforderungen anpassbarer Steuerungssysteme. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Softwarestruktur, Systemintegration, Prozessabläufen, Diagnosefunktionen und langfristiger Wartbarkeit.

 

Steuerungsarchitektur

  Eine klar definierte Steuerungsarchitektur bildet die Grundlage jeder Automatisierungslösung. Der Engineering-Prozess schafft einen strukturierten Rahmen, der einen zuverlässigen Betrieb, eine übersichtliche Systemstruktur und eine effiziente Projektabwicklung unterstützt.

    Zu den Engineering-Leistungen gehören:

  • Entwicklung von Automatisierungsarchitekturen
  • Ausarbeitung von Steuerungskonzepten
  • Erstellung funktionaler Spezifikationen
  • Planung industrieller Kommunikationsnetzwerke
  • Engineering von Sicherheitssystemen
  • Integrationsplanung für Anlagen und Komponenten
  • Entwicklung von Prozesssteuerungsstrategien
  • Erstellung technischer Dokumentationen

    Jedes Steuerungssystem wird entsprechend den projektspezifischen Prozessanforderungen sowie unter Berücksichtigung etablierter Engineering-Methoden und geltender Industriestandards entwickelt.

 

SPS-Softwareentwicklung

   Die SPS-Software bildet das Kernstück moderner Automatisierungssysteme. Die Softwareentwicklung erfolgt nach strukturierten Programmiermethoden mit besonderem Fokus auf Zuverlässigkeit, Lesbarkeit, Wartbarkeit und einem konsistenten Anlagenverhalten.

    Die Engineering-Leistungen umfassen:

  • Entwicklung von SPS-Software
  • Ablaufsteuerungen und Schrittketten
  • Prozessregelungs- und Steuerungsalgorithmen
  • Integration von Motion-Control-Systemen
  • Programmierung sicherheitsgerichteter SPS
  • Diagnose- und Störungsmanagement
  • Funktionen zur Produktionsüberwachung
  • Softwareoptimierung

  Die Engineering-Aktivitäten basieren überwiegend auf Siemens-Automatisierungstechnologien und können entsprechend den Anforderungen eines Projekts auch auf andere industrielle Automatisierungsplattformen angepasst werden.

 

HMI- und Bedienersysteme

   Benutzerfreundliche Bedienoberflächen sind ein wesentlicher Bestandteil effizienter Produktionssysteme. HMI-Anwendungen werden so entwickelt, dass Prozessinformationen klar und nachvollziehbar dargestellt werden und Bediener Produktionsabläufe überwachen, auf Systemereignisse reagieren und betriebliche Aufgaben effizient ausführen können.

    Zu den Engineering-Leistungen gehören:

  • Entwicklung von HMI-Anwendungen
  • Prozessvisualisierung
  • Alarmmanagement
  • Bedienerführung
  • Produktionsüberwachung
  • Datenerfassungsschnittstellen
  • Diagnosefunktionen
  • Leistungs- und Prozessberichte

    Ziel ist es, Bedienern aussagekräftige Informationen bereitzustellen, die einen sicheren Anlagenbetrieb, fundierte Entscheidungen und eine vereinfachte Wartung unterstützen.

 

Branchenübergreifende Engineering-Erfahrung

Engineering-Kompetenz wurde durch Projekte in einer Vielzahl industrieller Branchen aufgebaut, darunter:

  • Automobilindustrie
  • Stahlproduktion
  • Kupferverarbeitung
  • Wasser- und Abwassertechnik
  • Öl- und Gasindustrie
  • Schienenverkehrssysteme

   Die Arbeit in unterschiedlichen Industriezweigen ermöglicht wertvolle Einblicke in verschiedene Betriebsumgebungen und unterstützt die Anpassung bewährter Engineering-Methoden an die spezifischen technischen und betrieblichen Anforderungen jeder Anwendung.

 

Engineering-Ansatz

Engineering-Entscheidungen beeinflussen jede Phase des Lebenszyklus eines Automatisierungsprojekts. Aus diesem Grund wird jede Lösung unter besonderer Berücksichtigung von Betriebsverhalten, Wartbarkeit, Systemintegration und zukünftigen Erweiterungsmöglichkeiten entwickelt.

Der Engineering-Ansatz basiert auf folgenden Grundsätzen:

  • Prozessorientierte Systementwicklung
  • Strukturierte und wartungsfreundliche Softwareentwicklung
  • Zuverlässige Systemintegration
  • Standardisierte Engineering-Methoden
  • Langfristige Betriebsstabilität
  • Lebenszyklusorientiertes Engineering

    Diese Methodik unterstützt die Entwicklung von Automatisierungssystemen, die über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zuverlässig, wartungsfreundlich und an zukünftige Anforderungen anpassbar bleiben.

 

Vom Engineering zur Implementierung

   Das Automatisierungsengineering bildet die technische Grundlage jedes Projekts. Nach Abschluss und Validierung der Engineering-Phase werden die entwickelten Lösungen an das Team für Implementierung und Inbetriebnahme übergeben. Dadurch wird ein nahtloser Übergang vom Engineering über Installation, Inbetriebnahme und Produktionsanlauf bis hin zu einem langfristig zuverlässigen Anlagenbetrieb sichergestellt.